Der Begriff Parallelgesellschaft ist ein in der politischen und medialen Debatte seit einiger Zeit verwendeter Begriff, der für die Abschottung bestimmter Bevölkerungsgruppen von der Mehrheitsgesellschaft verwendet wird.
Einbürgerung im rechtlichen Sinne bedeutet die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit durch einen Verwaltungsakt. Das heißt, dass die Staatsangehörigkeit bei der zuständigen Behörde beantragt und durch diese verliehen wird, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.
Als Kalter Krieg wird das Spannungsverhältnis bezeichnet, das in verschiedenen Ausprägungen von 1947 bis Anfang der 1990er Jahre zwischen den USA und der Sowjetunion bestand.
Das Wort Migration kommt vom lateinischen Wort "migrare" und bedeutet "wandern" oder "sich bewegen". Es bedeutet, dass Menschen ihren Wohnort dauerhaft oder für längere Zeit in ein anderes Land oder eine andere Region verlegen.
Die Begriffe Multikulturalismus und Leitkultur sind die Hauptschlagwörter in einer Debatte, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Im Kern geht es darin um die Frage, wie die verschiedenen Kulturen in Deutschland miteinander leben sollen.
Dieser Begriff beschreibt die Möglichkeit von Konsumenten, durch private ökonomische Entscheidungen politische Meinungen zum Ausdruck zu bringen und damit politische Entscheidungsprozesse zu steuern. Die Mittel, die dafür zur Verfügung stehen, reichen von individuellen Entscheidungen, bestimmte Produkte nicht zu kaufen bis zu organisierten Konsumboykotten gegen einzelne Länder, politische Regime oder Unternehmen.
Flashmobs bezeichnen einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen, aber alle das gleiche tun. Sie dauern in der Regel nicht länger als eine Stunde.
Als Europawahl werden die Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) durch die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) bezeichnet. Die Europawahl findet seit 1979 alle fünf Jahre statt.
Im Mittelpunkt des Feminismus steht "die Frau" (lat. femina „Frau“). Sein Ziel ist es, die gesellschaftliche Diskriminierung der Frau zu überwinden und die Gleichstellung mit dem Mann zu erreichen.
Unter „Entnazifizierung“ versteht man die Praxis der Besatzungsmächte (USA, Großbritannien, Frankreich und Sowjetunion), die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges darauf ausgerichtet war, hochrangige Vertreter des NS-Regimes zur Rechenschaft zu ziehen.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trafen vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 im Schloss Cecilienhof in Potsdam die Vertreter der drei alliierten Siegermächte Sowjetunion, USA und Großbritannien zusammen.