• Aufbauhelfer/-innen

    Die neuen Bundesländer schlossen 1990 sogenannte „Verwaltungshilfeverträge“ mit den „alten“ Bundesländern. Brandenburgs Partnerbundesland war Nordrhein-Westfalen. Es sollte beim Aufbau der Verwaltung nach westdeutschem Muster helfen, zum Beispiel in dem es Personal ausbildete oder zeitweise nach Brandenburg schickte.
  • Rückkehrerinitiative

    Zwischen 1992 und 2015 zogen 527.000 Brandenburgerinnen und Brandenburgern in die alten Bundesländer. Immer mehr kehren nun zurück.

  • Preußen

    Wenn heute von Preußen die Rede ist, dann wird damit im engeren Sinne ein Staat beschrieben, der sich vom Königreich Preußen zu einer einflussreichen Macht in Europa und zum größten Land im Deutschen Reich entwickelte.
  • Klimawandel

    Der Begriff Klimawandel bezeichnet die langfristige Veränderung von Faktoren wie Temperatur, Niederschlag und Wind. Festgestellt werden diese Veränderungen in einem größeren Gebiet und in einem festgelegten Zeitraum. Das heißt, nicht jeder Winter ohne Schnee und nicht jeder Sommer mit viel Regen in Deutschland sind gleich ein Zeichen des Klimawandels.
  • Klimagerechtigkeit

    Klimagerechtigkeit ist der Sammelbegriff für Forderungen nach einer gerechten Verteilung der Folgen des Klimawandels. Danach sollen Schäden, die als Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels entstehen, nach dem Verursacherprinzip behandelt werden.
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

    Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (kurz: BNE) ist ein umfassender Bildungsansatz der UNESCO (englische Abkürzung für: Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur).

  • Treuhand

    Die Treuhandanstalt wurde geschaffen, um die ostdeutsche Wirtschaft von einer sozialistischen Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft zu überführen.
  • Rezession

    Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft in Konjunkturzyklen, die aus jeweils vier Phasen bestehen: Aufschwung, Hochkonjunktur, Rezession und Depression.
  • Femizid

    Als Femizid wird die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts bezeichnet. Femizide sind Taten, die aus Frauenfeindlichkeit entstehen und weltweit, auch in Deutschland, häufig sind.

  • Inflation

    Der Begriff der Inflation (lateinisch inflatio für „das Sichaufblasen“ oder „Das Anschwellen“) beschreibt den anhaltenden Anstieg des Preisniveaus von Gütern und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
  • Pressefreiheit

    Die Pressefreiheit ist ein Grundrecht in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist eng verbunden mit der Meinungsfreiheit. Beides zählt zu den höchsten Rechtsgütern und endet erst dort, wo beispielsweise der Jugendschutz oder die persönliche Ehre verletzt werden.
  • Gedenktag: 17. Juni 1953

    Der Aufstand vom 17. Juni 1953 war die erste Massenprotestbewegung in der erst 1949 gegründeten DDR. Die Menschen kämpften gegen das System, das sie als Unterdrückung empfanden, gegen Mangel und hohe Preise. Sie forderten Freiheit und Mitbestimmung und auch die deutsche Wiedervereinigung.
  • Jugendwerkhof

    „Jugendwerkhof“ ist die Bezeichnung für eine Art Kinder- und Jugendheim in der DDR. Die Bildungs- und Erziehungspolitik der DDR hatte die Herausbildung „sozialistischer Persönlichkeiten“ zum Ziel.
  • Schwarze Pädagogik

    Den Begriff „Schwarze Pädagogik“ hat die Publizistin Katharina Rutschky in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt. Anhänger der Reformpädagogik und antiautoritärer Erziehung verstehen den Begriff als Kritik an den Erziehungs- und Bildungsansätzen der vorausgegangenen Jahrhunderte.

  • Völkerbund

    Wie können internationale Konflikte gelöst und Kriege verhindert werden? Diese Frage beschäftigt Politikerinnen und Politiker schon seit vielen Jahrzehnten. Ein Ansatz war der Völkerbund, der nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) am 10. Januar 1920 seine Arbeit aufnahm.