Als Gastarbeiter werden in Deutschland Menschen bezeichnet, die ab Mitte der 1950er Jahre als ausländische Arbeitskräfte nach Westdeutschland geholt wurden.
Der Aufstand vom 17. Juni 1953 war die erste Massenprotestbewegung in der erst 1949 gegründeten DDR. Die Menschen kämpften gegen das System, das sie als Unterdrückung empfanden, gegen Mangel und hohe Preise. Sie forderten Freiheit und Mitbestimmung und auch die deutsche Wiedervereinigung.
Der 20. Juli ist in der deutschen Erinnerungskultur vor allem mit dem Jahr 1944 verbunden. Heute gilt er in der öffentlichen Wahrnehmung als Symbol des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus.
Der 27. Januar ist seit 1996 in der Bundesrepublik der "Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus". An diesem Tag im Jahr 1945 befreite die sowjetische Armee das größte Vernichtungslager der Nationalsozialisten, das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau im heutigen Polen.
Der 9. November wird oft als "Schicksalstag" der Deutschen bezeichnet, weil an diesem Tag Ereignisse stattfanden, die die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts in entscheidender Weise geprägt haben. Dieser Begriff verdeckt jedoch die Tatsache, dass es Menschen waren, die eben diese Geschichte "gemacht" haben.
Die Geheime Feldpolizei (GFP) war die Gestapo der Wehrmacht. Erste Erfahrungen sammelte sie in Spanien während des Bürgerkriegs 1936-1939, der deutschen Besetzung Österreichs 1938 und bei der Zerschlagung der Tschechoslowakei 1938/39.
Gesetze regeln, wie wir in unserer Gesellschaft zusammenleben. Sie können als Bundesgesetze für ganz Deutschland oder als Landesgesetze für ein einzelnes Bundesland beschlossen werden.
„Gesinnungsterror“ ist ein Begriff, der sowohl von Rechtsextremisten verwendet wird als auch in Tageszeitungen und im Zusammenhang mit "politisch korrektem Denken" auftaucht. Rechtsextreme bezeichnen damit eine Beschränkung der Meinungsfreiheit und berufen sich dabei auf das Grundgesetz.
Gewaltenteilung ist ein zentrales Merkmal unserer Demokratie. Es bedeutet, dass die Macht des Staates aufgeteilt wird. So soll verhindert werden, dass eine Person oder Gruppe zu viel Einfluss bekommt.
Der Begriff "Globalisierung" bezeichnet einen weltweiten Verflechtungsprozess: im Handel, auf den Finanzmärkten, in der Wirtschaft, Politik, Kultur, Wissenschaft, Bildung, Migration und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Insbesondere die Bewertung der Globalisierung und ihrer Folgen sind umstritten.
Der Begriff des Grundeinkommens bezeichnet eine Idee, wonach alle Bürgerinnen und Bürger jeden Monat einen festen Geldbetrag erhalten, der ihre Existenz sichert. Als ihr „Erfinder“ gilt der Engländer Thomas Spence, der seit Ende des 18.
Das Grundgesetz ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Es legt unsere Grundrechte fest, bestimmt, wie der Staat organisiert ist, welche staatlichen Organe es gibt und wofür sie zuständig sind.
Grundrechte sind grundlegende Rechte, die Menschen gegenüber dem Staat haben. In Deutschland sind sie im Grundgesetz in den Artikeln 1 bis 19 festgelegt.
Mit dem Begriff werden feindselige Einstellungen und Abwertungen erfasst, die Menschen gegenüber bestimmten Menschengruppen vorbringen. Dabei geht es nicht um Feindschaften gegenüber einzelnen Menschen, sondern darum, dass diese als gesellschaftliche Gruppe insgesamt abgewertet werden.