Einmischen und mitgestalten!

Auf der Bühne, dem Fußballplatz oder bei der Feuerwehr – überall in Brandenburg engagieren sich junge Menschen, machen sich stark für unsere Gesellschaft. In unserer dreiteiligen Webvideo-Reihe stellen wir einige von ihnen vor.

Himmel und Bäume mit dem Text "Brandenburg im Rampenlicht"
© BLPB

Teil 1: Brandenburg im Rampenlicht

Im ersten Teil unserer dreiteiligen Webvideo-Reihe treffen wir Josefine. Sie lebt in Cottbus und ist sich sicher, wenn sie nicht weiß wäre, dann wäre es anders dort zu leben. Diskriminierung und Ausgrenzung will sie aber nicht hinnehmen: Mit dem Jugendclub des Piccolo Theaters hat sie das Stück „KRG – Eine Heimatbetrachtung“ entwickelt und aufgeführt. Darin geht es um Krieg und Flucht. Neben vielen positiven Reaktionen bekam sie dafür auch Hassnachrichten. Einschüchtern ließ sich Josefine davon nicht: Sie will in Cottbus bleiben und für Vielfalt und Offenheit in ihrer Stadt eintreten.

Teil 2: Brandenburg auf gleicher Höhe

Elisa lebt in Bötzow und für den Fußball. Nach der Arbeit ist sie jeden Abend im Verein oder zum Training auf den Platz – als Spielerin und Trainerin. Wenn am Wochenende Auswärtsspiele auf dem Plan stehen, ist sie auch schon mal sechs bis sieben Stunden unterwegs. Was Elisa antreibt und welche Erfahrungen sie als Frau auf dem Fußballplatz macht, erzählt sie in "Brandenburg auf gleicher Höhe".

Idee und Ziel der Webvideo-Reihe

Überall in Brandenburg engagieren sich junge Menschen und machen sich für unsere Gesellschaft stark. In der dreiteiligen Webvideo-Reihe stellen wir drei junge Brandenburgerinnen vor, die in ganz unterschiedlichen Bereichen gesellschaftlich aktiv sind. Die kurzen Porträts erzählen, wie und warum sich die jungen Frauen engagieren, vor welchen Problemen und Herausforderungen sie in Brandenburg stehen, wie sie damit umgehen und vor allem auch warum sie sich dafür entschieden haben, in Brandenburg zu bleiben. Ergänzt werden die Videos durch kurze Spin Offs (Info Spin, Side Spin, Social Spin und Making of). Sie vertiefen die Themen der Videos und liefern weitere Hintergrundinformationen.

Das Ziel der Webvideo-Reihe ist es, junge Menschen aus Brandenburg zu ermutigen, sich einzumischen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig sollen die Videos auch Anregungen geben, wie und wo sich junge Menschen einbringen können.

Entstehung

Die KOOPERATIVE BERLIN hat im Auftrag der Landeszentrale die Webvideo-Reihe produziert. Mit ihrer Veröffentlichung schließt die Landeszentrale ihr Pilotprojekt mit Auszubildenden ab, das seit Juli 2017 läuft.

Ziel des Projektes war es, gemeinsam mit Auszubildenden aus Brandenburg ein Social-Media-Format zu gestalten. In zwei Workshops haben die Auszubildenden unterschiedliche Ideen für Webvideo-Formate rund um Brandenburg entwickelt. Für zwei davon – Brandenburg Zeig Dich und Blind Date – wurde je eine Pilotfolge produziert. Auf ihrer Grundlage wurde im Anschluss die Webvideo-Reihe entwickelt.

Die Idee hinter dem Format "Brandenburg Zeig Dich" war es, Menschen und Projekte aus Brandenburg vorzustellen, die zeigen, dass der Wolf bei weitem nicht das Aufregenste ist, was Brandenburg zu bieten hat.

Bei Blind Date – dem zweiten Format – sollten wiederum zwei Gäste mit unterschiedlichen oder sogar gegensätzlichen Lebensentwürfen gemeinsam auf einem Gefährt durch einen Ort in Brandenburg fahren, drei verschiedene Challenges meistern und währenddessen miteinander ins Gespräch kommen.

BLPB, Oktober 2019

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Kommentare

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Ich halte diese Idee für schlecht.
Es gibt bereits genügend Social-Media Formate und eine weiteres Format müsste absolute Neuheiten haben um sich zu behaupten. Des weiteren ist ein Format für Azubis in Brandenburg eine so große Einschränkung das sich die Zahl der potentiellen Benutzer auf ca. 25876 (anzahl der Auszubildenden im Jahr 16 im Land Brandenburg) beschränkt. Da eine Ausbildung in der Regel 3 Jahre geht hat man eine hohe Fluktuation an Mitgliedern (da ich davon ausgehe das man nur als Azubi Mitglied ist).
Der letztendliche nutzen dieser Plattform ist mir auch nicht schlüssig, soll es sich um ein Brandenburger Facebook handeln oder eine Art Forum zum austausch zwischen den Auszubildenden, wer kontrolliert den Inhalt der Beiträge bzw wie wird sichergestellt das die Mitglieder Auszubildende sind und was ist mit der Datensicherheit.
Ich sehe keinen langfristigen bestand und keinen ausreichenden bedarf für ein solches Format.

Mit freundlichen Grüßen
Cri$

Hallo Cri$, herzlichen Dank für die umfangreichen Anmerkungen zu unserem Social-Media-Projekt. Es ist vollkommen richtig, dass es bereits ein großes Angebot verschiedenster Social-Media-Formate gibt. Nichtsdestotrotz sind wir überzeugt, dass wir gemeinsam mit den Azubis ein Format entwickeln können, das das Interesse junger Leute weckt. Wir glauben, dass sich das Format vor allem aufgrund seines inhaltlichen Fokus auf das Thema Heimat Brandenburg von anderen Formaten abheben wird. Konzipiert als ein Format von Azubis für Azubis sind wir außerdem zuversichtlich, dass etwas entstehen wird, das sehr nah an die Bedürfnisse und Wünsche der Azubis herankommt – viel näher möglicherweise als das andere Formate schaffen. Wir sehen das Projekt als Chance, die Auszubildenden langfristig dazu zu ermutigen, sich einzubringen und zu beteiligen. Ein großer Teil des Projektes läuft über Workshops ab, an denen nur eine begrenzte Zahl von Azubis teilnehmen kann. Da wir aber auch mit anderen Azubis ins Gespräch kommen und erfahren möchten, was sie rund um das Thema Heimat Brandenburg bewegt, haben wir diese Plattform geschaffen. Sie ist ein zusätzliches Angebot und soll den Austausch mit und zwischen den Azubis unterstützen. Wenn sich darüber hinaus auch diejenigen einbringen, die sich thematisch angesprochen fühlen, dann sehen wir darin kein Problem. Viele Grüße Die Landeszentrale

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