Einmischen und mitgestalten!

Unsere Webvideo-Reihe „Brandenburg im Rampenlicht“ geht in eine zweite Runde. In den kommenden Wochen stellen wir drei weitere junge Brandenburgerinnen und Brandenburger vor, die Mut machen, für die eigenen Wünsche und Ziele einzutreten.

Himmel und Bäume mit dem Text "Brandenburg im Rampenlicht"
© BLPB

In unserer Webvideo-Reihe „Brandenburg im Rampenlicht“ treffen wir junge Brandenburgerinnen und Brandenburger. Wir sprechen mit ihnen über das Aufwachsen in Brandenburg, ihre Wünsche und Zukunftspläne. Ihre Geschichten sind dabei ganz unterschiedlich und machen deutlich, wie vielfältig das Leben in Brandenburg ist. Was aber alle verbindet – ihre Geschichten machen Mut: Mut sich nicht unterkriegen zu lassen und für die eigenen Wünsche und Ziele einzutreten. Mit den Videos wollen wir auch andere junge Brandenburgerinnen und Brandenburger ermutigen, ihre Ziele zu verfolgen, sich einzumischen und die Gesellschaft mitzugestalten.

Staffel 2

Teil 1: Brandenburg - ich bin von hier

„100 Prozent deutsch und darauf noch einmal 100 Prozent vietnamesisch“: Huy, 24 Jahre alt und gebürtig aus Rathenow, weiß heute, wer er ist und woher er kommt. Das war nicht immer so. Als seine Eltern als Vertragsarbeiterin und Vertragsarbeiter in die damalige DDR kommen, wollen sie, dass es ihre Kinder einmal besser haben. Sie arbeiten hart und bleiben nach der Wiedervereinigung in Deutschland. Während seine Schwester in der Schule glänzt, fällt Huy der Unterricht schwer. Er fühlt sich ausgegrenzt und allein. Rassistische Sprüche treffen ihn, obwohl er weiß, dass mit ihm nichts falsch ist. Basketball und Musik geben ihm Kraft. Nach seinem Abitur weiß er zunächst nicht, wie es weitergeht. Schließlich entscheidet er sich, sein Hobby zum Beruf zu machen. Heute sieht Huy es als Geschenk an, dass er mit zwei Kulturen und zwei Sprachen aufgewachsen ist. Aber wo fühlt er sich zuhause? Das erzählt er in „Brandenburg – ich bin von hier“.

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Teil 2: Brandenburg - hier gehör' ich hin

Jan ist in Wernikow auf dem Bauernhof aufgewachsen und war sich als Kind sicher: Ich werde alles außer Bauer. Zu oft hat er von den Mitschülerinnen und Mitschülern gehört, Bauern seien dumm und würden stinken. Der Sommer nach dem Abitur ändert alles. Jan macht seinen Meister in Landwirtschaft und wird in ein paar Jahren den Hof seiner Eltern übernehmen. Wie Jan rausgefunden hat, wo er hinwill und wie er als Jungbauer mit Klimawandel, Digitalisierung und Kommunikation umgeht, erzählt er in "Brandenburg - hier gehör' ich hin".

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Teil 3: Brandenburg - ich glaub' daran

Nura kommt aus Michendorf. Sie liebt es hier. Am liebsten fährt sie Fahrrad, über die Wiesen und durch die Wälder. Nura ist Muslima, mit 13 hat sie sich dazu entschieden, ihr Leben nach dem Glauben auszurichten. Dafür wird sie oft angegriffen, nachts fährt sie deswegen nicht mehr Bus und auch in der Schule wurde sie wegen ihres Glaubens schon öfter diskriminiert. Wie Nura damit umgeht und warum sie trotzdem hier bleiben will, erzählt sie in „Brandenburg - ich glaub' daran“.

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Staffel 1

Teil 1: Brandenburg im Rampenlicht

Josefine lebt in Cottbus und ist sich sicher, wenn sie nicht weiß wäre, dann wäre es anders dort zu leben. Diskriminierung und Ausgrenzung will sie aber nicht hinnehmen: Mit dem Jugendclub des Piccolo Theaters hat sie das Stück „KRG – Eine Heimatbetrachtung“ entwickelt und aufgeführt. Darin geht es um Krieg und Flucht. Neben vielen positiven Reaktionen bekam sie dafür auch Hassnachrichten. Einschüchtern ließ sich Josefine davon nicht: Sie will in Cottbus bleiben und für Vielfalt und Offenheit in ihrer Stadt eintreten.

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Teil 2: Brandenburg auf gleicher Höhe

Elisa lebt in Bötzow und für den Fußball. Nach der Arbeit ist sie jeden Abend im Verein oder zum Training auf den Platz – als Spielerin und Trainerin. Wenn am Wochenende Auswärtsspiele auf dem Plan stehen, ist sie auch schon mal sechs bis sieben Stunden unterwegs. Was Elisa antreibt und welche Erfahrungen sie als Frau auf dem Fußballplatz macht, erzählt sie in "Brandenburg auf gleicher Höhe".

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Teil 3: Brandenburg on fire

Retten, löschen, bergen. Christian*, 19, steht kurz vor seiner Ausbildung zum Feuerwehrmann. In seiner Freizeit ist er für die Freiwillige Feuerwehr Treuenbrietzen aktiv. Im Sommer 2018 war er bei dem großen Waldbrand rund um Treuenbrietzen dabei und zusammen mit seinem Team zwei Wochen pausenlos im Einsatz, um die anliegenden Dörfer vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen. Als er sich als Teenager vor seiner Familie outet, erhält er viel Unterstützung, aber auch viel Ablehnung. Aus dieser Erfahrung ist er gestärkt hervorgegangen.

*Christian ist trans. Bei seiner Geburt bekam er das Geschlecht „weiblich“ zugewiesen und den Namen Marie. Nach den Dreharbeiten von „Brandenburg on Fire“ hat er sich entschieden, als Mann zu leben und den Namen Christian angenommen.

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>>Zur Playlist mit allen Videos auf youtube

 

Entstehung

Die KOOPERATIVE BERLIN hat im Auftrag der Landeszentrale die Webvideo-Reihe produziert. Mit ihrer Veröffentlichung schließt die Landeszentrale ihr Pilotprojekt mit Auszubildenden ab, das seit Juli 2017 läuft.

Ziel des Projektes war es, gemeinsam mit Auszubildenden aus Brandenburg ein Social-Media-Format zu gestalten. In zwei Workshops haben die Auszubildenden unterschiedliche Ideen für Webvideo-Formate rund um Brandenburg entwickelt. Für zwei davon – Brandenburg Zeig Dich und Blind Date – wurde je eine Pilotfolge produziert. Auf ihrer Grundlage wurde im Anschluss die Webvideo-Reihe entwickelt.

Die Idee hinter dem Format "Brandenburg Zeig Dich" war es, Menschen und Projekte aus Brandenburg vorzustellen, die zeigen, dass der Wolf bei weitem nicht das Aufregenste ist, was Brandenburg zu bieten hat.

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Bei Blind Date – dem zweiten Format – sollten wiederum zwei Gäste mit unterschiedlichen oder sogar gegensätzlichen Lebensentwürfen gemeinsam auf einem Gefährt durch einen Ort in Brandenburg fahren, drei verschiedene Challenges meistern und währenddessen miteinander ins Gespräch kommen.

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BLPB, Oktober 2019 (aktualisiert im September 2020)

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Bewertung
19 Stimmen, Bewertungen im Durchschnitt: 3.2 von 5

Kommentare

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Ich halte diese Idee für schlecht.
Es gibt bereits genügend Social-Media Formate und eine weiteres Format müsste absolute Neuheiten haben um sich zu behaupten. Des weiteren ist ein Format für Azubis in Brandenburg eine so große Einschränkung das sich die Zahl der potentiellen Benutzer auf ca. 25876 (anzahl der Auszubildenden im Jahr 16 im Land Brandenburg) beschränkt. Da eine Ausbildung in der Regel 3 Jahre geht hat man eine hohe Fluktuation an Mitgliedern (da ich davon ausgehe das man nur als Azubi Mitglied ist).
Der letztendliche nutzen dieser Plattform ist mir auch nicht schlüssig, soll es sich um ein Brandenburger Facebook handeln oder eine Art Forum zum austausch zwischen den Auszubildenden, wer kontrolliert den Inhalt der Beiträge bzw wie wird sichergestellt das die Mitglieder Auszubildende sind und was ist mit der Datensicherheit.
Ich sehe keinen langfristigen bestand und keinen ausreichenden bedarf für ein solches Format.

Mit freundlichen Grüßen
Cri$

Hallo Cri$, herzlichen Dank für die umfangreichen Anmerkungen zu unserem Social-Media-Projekt. Es ist vollkommen richtig, dass es bereits ein großes Angebot verschiedenster Social-Media-Formate gibt. Nichtsdestotrotz sind wir überzeugt, dass wir gemeinsam mit den Azubis ein Format entwickeln können, das das Interesse junger Leute weckt. Wir glauben, dass sich das Format vor allem aufgrund seines inhaltlichen Fokus auf das Thema Heimat Brandenburg von anderen Formaten abheben wird. Konzipiert als ein Format von Azubis für Azubis sind wir außerdem zuversichtlich, dass etwas entstehen wird, das sehr nah an die Bedürfnisse und Wünsche der Azubis herankommt – viel näher möglicherweise als das andere Formate schaffen. Wir sehen das Projekt als Chance, die Auszubildenden langfristig dazu zu ermutigen, sich einzubringen und zu beteiligen. Ein großer Teil des Projektes läuft über Workshops ab, an denen nur eine begrenzte Zahl von Azubis teilnehmen kann. Da wir aber auch mit anderen Azubis ins Gespräch kommen und erfahren möchten, was sie rund um das Thema Heimat Brandenburg bewegt, haben wir diese Plattform geschaffen. Sie ist ein zusätzliches Angebot und soll den Austausch mit und zwischen den Azubis unterstützen. Wenn sich darüber hinaus auch diejenigen einbringen, die sich thematisch angesprochen fühlen, dann sehen wir darin kein Problem. Viele Grüße Die Landeszentrale

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