Leichte Sprache

1994 - 1999

Die Landesregierung der 2. Legislaturperiode (11.10.1994 - 13.10.1999)
Bei den Wahlen zum 2. Landtag Brandenburg im September 1994 erhielt die SPD unter Dr. Manfred Stolpe 54,1 % der Zweitstimmen und somit die absolute Mehrheit. Dr. Manfred Stolpe wurde wieder zum Ministerpräsidenten gewählt.
Die Köpfe der Landesregierung

 

Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe SPD
Chef der Staatskanzlei Jürgen Linde SPD
Die Minister/innen:   
Inneres Alwin Ziel SPD
Justiz und für Bundes- und Europaangelegenheiten Dr. Hans Otto Bräutigam parteilos
Finanzen

Klaus – Dieter Kühbacher
(Rücktritt)

Wilma Simon

SPD
Wirtschaft, Mittelstand
und Technologie
Burkhard Dreher SPD
Arbeit, Soziales, Gesundheit
und Frauen
Regine Hildebrandt
(Rücktritt)
SPD
Umwelt, Naturschutz
und Raumordnung

Matthias Platzeck
(Rücktritt)

Dr. Eberhard Henne

SPD
Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten

Edwin Zimmermann
(Rücktritt)

Gunter Fritsch

SPD
Bildung, Jugend und Sport Angelika Peter
(Rücktritt)
SPD
Wissenschaft, Forschung
und Kultur
Steffen Reiche SPD
Stadtentwicklung, Wohnen
und Verkehr
Hartmut Meyer SPD

 

11.10.1994

Umbenennung des Ministeriums der Justiz und Bevollmächtigter der Landesregierung beim Bund in Ministerium der Justiz und für Bundes- und Europaangelegenheiten

 

 

Sitzverteilung im 2. Brandenburger Landtag

Absolute Mehrheit für die SPD

Bei den Wahlen zum 2. Landtag Brandenburg im September 1994 erhielt die SPD unter Dr. Manfred Stolpe 54,1 % der Zweitstimmen und somit die absolute Mehrheit. Die PDS und die CDU erzielten jeweils 18,7 %. FDP und Bündnis 90/Die Grünen erreichten nicht die notwendigen 5 %. Dr. Manfred Stolpe wurde wieder zum Ministerpräsidenten gewählt.

Der Politikstil der ersten Jahre, bezeichnet auch als "Brandenburger Weg", wurde unter dieser Konstellation schärfer. Zu den Schwerpunkten der Politik gehörte die bereits in der ersten Wahlperiode vorbereitete Länderfusion von Brandenburg und Berlin. Der zur parlamentarischen Begleitung der Fusionsberatungen eingerichtete Ausschuss Brandenburg-Berlin sprach sich für eine Fortführung der Verhandlungen aus und empfahl dem Landtag die Annahme 13 konkreter Vorgaben für die Fusionsverhandlungen. Am 22. Juni 1995 fand der Neugliederungsstaatsvertrag im Brandenburger Parlament zeitgleich mit dem Abgeordnetenhaus Berlin die Zustimmung der Abgeordneten.

Das Vorhaben scheiterte jedoch anlässlich der Volksabstimmung vom Mai 1996 an der Ablehnung der brandenburgischen Bevölkerung. Sie lehnte den Vertrag mit 62,7 % bei einer Beteiligung von 66,4 % ab.

Fototermin des Brandenburgischen Kabinetts - v.l.: Stefen Reiche, Matthias Platzeck, Angelika Peter, Hans-Otto Bräutigam, Alwin Ziel, Hartmut Meyer, Wilma Simon, Burkhard Dreher, Manfred Stolpe, Edwin Zimmermann, Regine Hildebrandt, Jürgen Linde

 

Wahlergebnis der Landtagswahl am 11.09.1994

Wahlberechtigte: 1.933.680
Wahlbeteiligung: 56,33 %

  Zweitstimmenanteil in %
SPD 54,14
CDU 18,72
PDS 18,71
Bündnis 90/Die Grünen 2,89
FDP 2,20
Sonstige 3,34


 

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